Zeit Für Wissenschaft

  • Autor: Vários
  • Narrador: Vários
  • Editor: Podcast
  • Duración: 36:44:32
  • Mas informaciones

Informações:

Sinopsis

Zeit für Wissenschaft ist eine Gesprächsreihe, in der Melanie Bartos mit WissenschaftlerInnen verschiedenster Fachrichtungen an der Uni Innsbruck über das Was? und Wie? ihrer Forschungsarbeit spricht. http://www.uibk.ac.at/podcast/zeit

Episodios

  • ZfW_036 - Soja

    15/02/2017 Duración: 01h01min

    Argentinien ist einer der größten Sojaproduzenten der Welt, ein großer Teil wird im Nordwesten des Landes angebaut. Die Umwelt in der Provinz Salta wurde dadurch massiv verändert, Proteste gibt es dennoch nicht. Die Bevölkerung nimmt das weitgehend hin – warum, hat der Geograph Robert Hafner erforscht. Von seiner Arbeit und seinen Reisen erzählt er in „Zeit für Wissenschaft“. Als Tierfutter, in Getränken, als gesunde Eiweiß-Quelle in der Nahrung und Fleischersatz, als Öl, gesund, nahrhaft, ein Mittel gegen Armut und Hunger: Soja gilt als Wunderpflanze, zumindest, wenn man dem Marketing der Lebensmittelkonzerne glaubt. Dass es beim Sojaanbau auch zu Problemen kommen kann und die Pflanze keineswegs nur positiv zu sehen ist, beschäftigt den Geographen Robert Hafner, BA MSc. Dazu untersuchte Hafner insbesondere den Sojaanbau in der Provinz Salta im Nordwesten Argentiniens. Links: Robert Hafner Institut für Geographie der Uni Innsbruck Video: Robert Hafner beim Science Slam

  • ZfW_035 - Sedimente

    13/12/2016 Duración: 01h09min

    In die Geschichte der Erde blicken, um ihre Zukunft zu verstehen: Prof. Michael Strasser vom Institut für Geologie nutzt See- und Meeresböden als Archiv und begibt sich mithilfe von Bohrkernen auf die Suche nach Spuren vergangener Erdbeben und Extremereignisse. In „Zeit für Wissenschaft“ erzählt Strasser über seine leidenschaftliche Arbeit in einer noch jungen Disziplin. „Der Ozeanboden ist schlechter erforscht als der Mond", sagt der Sedimentgeologe Michael Strasser. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich der Forscher daher bereits mit den vielen „Unbekannten“, die in unseren Seen und Meeren schlummern. Dazu entnimmt er im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprojekte Bohrkerne aus Seen und dem Ozean. Durch die Analyse will Strasser wichtiges Datenmaterial sammeln, um das Wissen über Erdbeben und Tsunamis zu erweitern und einen ersten Schritt in Richtung ihrer Prognostizierbarkeit zu gehen. Anfang Oktober 2016 stach er als Expeditionsleiter mit einem der modernsten Forschungsschiffe weltweit, dem

  • ZfW_034 - Sterne

    10/11/2016 Duración: 01h32min

    Vom „Baby“ bis zum „Teenager“: Konstanze Zwintz interessiert sich für junge Sterne und ihr Schwingungsverhalten. Die Astronomin zählt zu den weltweit führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Asteroseismologie und forscht seit 2015 am Institut für Astro- und Teilchenphysik der Universität Innsbruck. Was wir von unserer Erde kennen, ist auch bei Sternen möglich: sie beben. Konstanze Zwintz ist diesen minimalen Erschütterungen in den viele Lichtjahre entfernten Sternen auf der Spur. Vergleichbar mit dem Herzschlag des Menschen pulsieren Sterne in jedem ihrer Entwicklungsstadien.„Das ist vergleichbar mit Erdbeben auf der Erde: Seismologen können aus den Erschütterungen Rückschlüsse auf das Innere der Erde ziehen. Ähnliches ist auch bei Sternen möglich. Bei diesen „Ultraschalluntersuchungen" messen modernste Teleskope von Bodenstationen oder Satelliten im Weltraum das Licht der Sterne über einen gewissen Zeitraum in Lichtkurven. Daten für ihre Untersuchungen erhält die Astrophysikerin unter anderem aus dem Satel

  • ZfW_033 - Licht

    13/09/2016 Duración: 54min

    Ob Straßenlaternen, Leuchtreklame und Schaufenster in den Städten oder der Lichtschalter zu Hause: Die ständige Verfügbarkeit von Licht ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Das war nicht immer so. Ute Hasenöhrl untersucht die Geschichte des Lichts im öffentlichen Raum bis zum heutigen „Verlust der Nacht“. Gerade im öffentlichen Raum ging die Einführung von Beleuchtung nicht problemlos vonstatten, bis zum 19. Jahrhundert galt Licht als Luxusgut. Die Historikerin Ute Hasenöhrl untersucht am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie die konfliktreiche Geschichte der Beleuchtung und befasst sich unter dem Schlagwort der „Lichtverschmutzung“ auch mit den Konsequenzen für Mensch und Umwelt. Ute Hasenöhrl

  • ZfW_032 - Open

    22/07/2016 Duración: 01h18min

    Open Source, Creative Commons oder Wikipedia: Das Thema „Offenheit“ zieht sich durch alle Interessensgebiete von Leonhard Dobusch. Der Wirtschafts- und Rechtswissenschaftler ist seit Februar 2016 Professor für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Organisation an der Uni Innsbruck. In „Zeit für Wissenschaft“ erzählt er über die Chancen und Herausforderungen von Offenheit in einer digitalisierten Welt. „Open“ ist ein Schlagwort, das in den letzten Jahren in verschiedenste gesellschaftliche Bereiche vorgedrungen ist: Open Strategy, Open Knowledge, Open Access, Open Educational Resources oder Open Science. Dobusch analysiert, beobachtet und kommentiert diese Entwicklungen bereits seit mehreren Jahren. „Offenheit gibt Digitalisierung Richtung“, ist der Wissenschaftler überzeugt und empfindet die Bezeichnung „Neuland“ in vielen Bereichen als durchaus passend. Links: Persönliche Website Institut für Organisation und Lernen Blog: governance across borders Projekt: Organized Creativity

  • ZfW_031 - Stammzellen

    23/06/2016 Duración: 01h20min

    Stammzellen: Sie können praktisch jede andere Zelle des Körpers bilden – und sind damit Hoffnungsträger für eine ganze Reihe von Therapien für bislang nicht heilbare Krankheiten. Prof. Frank Edenhofer ist seit Herbst 2015 Professor für Genomik am Institut für Molekularbiologie, forscht unter anderem an Stammzellen – und hat eine Methode weiterentwickelt und patentiert, mit der aus normalen Zellen, konkret Hautzellen, Gehirnstammzellen gezüchtet werden können. Forschung an Stammzellen, die im Fall von embryonalen Stammzellen aus Embryonen entnommen werden, ist stark reglementiert und immer wieder Gegenstand ethischer Diskussionen. Mit der künstlichen Herstellung von Stammzellen, in diesem Fall von Gehirnstammzellen, umgehen die Innsbrucker Forscherinnen und Forscher diese Probleme. Links: Institut für Molekularbiologie Stem Cell Lab UIBK auf Facebook Twitter: @StemCellUibk Wikipedia: Stammzellen

  • ZfW_030 - Tabu

    25/05/2016 Duración: 01h03min

    Über welche Phänomene darf an formalen Bildungseinrichtungen, wie der Schule, nicht oder nur hinter vorgehaltener Hand oder verschlossener Türe gesprochen werden? Was bleibt ungesagt, wird heimlich oder wortlos praktiziert und gerät deshalb gerade nicht in den Fokus des SchülerInnen-, LehrerInnen- und SchulleiterInnenhandelns? Diese Fragen stellen sich Dr. Nadja Köffler und Dr. Evi Agostini vom Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung an der Innsbrucker School of Education und spüren Tabus und ihre historischen und aktuellen Wirkungsweisen in unserem Bildungswesen auf. Als unausgesprochene Übereinkünfte und implizite Regularien dienen Tabus dem Fortbestand von gesellschaftlichen Systemen und spielen besonders im Bildungswesen eine wichtige Rolle – bewusst oder unbewusst. Mit ihrem Projekt „Grenzgänge und Grenzüberschreitungen: Zu Tabuisiertem und Tabubrüchen in formalen Bildungskontexten“ betreten die Bildungswissenschaftlerinnen im Schul- und Bildungskontext dennoch wissenschaftliches Neuland. Li

  • ZfW_029 - Game Studies

    26/04/2016 Duración: 01h06min

    Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel: Die Ethnologin und Medienpädagogin Michaela Rizzolli beschäftigt sich mit Online-Spielen und den Besonderheiten virtueller Welten und ihrer SpielerInnen. In ihrer Magister- und PhD-Arbeit am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Uni Innsbruck hat sie sich dabei auf das Spiel „World of Warcraft“ spezialisiert – und forschend mitgespielt. Das Forschungsgebiet der Games Studies ist ein junges, aber: Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler versuchen sich aus verschiedenen Perspektiven virtuellen Online-Welten anzunähern und ihre Wirkungskraft zu verstehen. Michaela Rizzolli beim Innsbrucker Science Slam (Video) Wikipedia: MMORPG

  • ZfW_028 - Globo

    23/03/2016 Duración: 01h28min

    Informieren und sensibilisieren: Prof. Josef Nussbaumer und Dr. Andreas Exenberger vom Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte sammeln und analysieren seit Jahrzehnten Daten zu globalen ökonomischen Entwicklungen. Die Wirtschaftshistoriker bemühen sich dabei um eine allgemeinverständliche Darstellung der komplexen Lebensrealitäten auf unserer Erde. In ihrem Buch „Leidenswege der Ökonomie“ stellen sie in Anlehnung an die Kreuzwegsymbolik in 14 Stationen große globale Problematiken dar und schildern im Kapitel 15 „Hoffnung“ mögliche positive Perspektiven. Im Dorf „Globo“ leben 100 Menschen. In einem verkleinerten Maßstab stehen sie stellvertretend für die knapp sieben Milliarden Menschen auf unserer Erde. Bereits für Kinder soll durch diese Vereinfachung greifbar werden, wie ungleich Wohlstand auf unserer Erde verteilt ist. Nussbaumer und Exenberger engagieren sich seit Jahren im Verein „Team Globo“ und spenden alle Einnahmen aus Buchverkauf und Vorträgen für karitative Zwecke. Links: Josef

  • ZfW_027 - Fragmente

    09/03/2016 Duración: 34min

    Zerschnitten und in mittelalterliche Buchumschläge eingearbeitet: das ist das „Schicksal“ vieler wertvoller, jahrhundertealter jüdischer Handschriften aus Pergament. Die Bibelwissenschaftlerin Univ.-Doz. Dr. Ursula Schattner-Rieser vom Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik sucht seit Jahren gezielt nach diesen Fragmenten. Mit Beginn des Buchdrucks im Mittelalter wurden die im Zuge von Judenverfolgungen seit dem 11. Jahrhundert konfiszierten Pergamentrollen als Verstärkung für Einbände verwendet. Ursula Schattner-Rieser arbeitet auf den Spuren dieser verloren geglaubten Zeitzeugen in Bibliotheken und Archiven und analysiert deren oftmals historisch und künstlerisch wertvollen Inhalt. Links: Ursula Schattner-Rieser Pageflow: Verloren geglaubte Zeitzeugen Datenbank: hebraica.at

  • ZfW_026 - Ameisen

    05/02/2016 Duración: 58min

    „Koloniales Gewusel“: Patrick Krapf arbeitet in der Forschungsgruppe für molekulare Ökologie am Institut für Ökologie der Uni Innsbruck. Das Thema seiner PhD-Arbeit interessiert den Nachwuchswissenschaftler nicht nur, er widmet sich seiner Forschungsfrage auch mit großer Begeisterung. Krapf versucht die vielseitigen Verhaltensweisen von Ameisen auf genetischer Ebene besser zu verstehen, in dem er Vaterschafts- und Aggressionstests einsetzt. Pilzzucht, Versklavungen oder Kolonien, die sich über 4000 Kilometer erstrecken: Ameisen sind unglaublich gut organisiert und geben der Wissenschaft immer noch viele Rätsel auf. Wie diese Genetik der Kooperation in teilweise riesigen Ameisenkolonien funktioniert, untersucht Patrick Krapf, MSc am Beispiel der alpinen Rasenameise Tetramorium alpestre. Links: Patrick Krapf Forschungsgruppe für molekulare Ökologie Video: Science Slam - Superkoloniales Gewusel am Boden

  • ZfW_025 - Twitter

    21/01/2016 Duración: 01h11min

    Social Media spielen in der Forschungsarbeit von Dr. Eva Zangerle vom Institut für Informatik der Uni Innsbruck eine wesentliche Rolle. Die Informatikerin analysiert gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsgruppe für Datenbanken und Informationssysteme soziale Netzwerke – allen voran Twitter. Dabei liegt Zangerle der User besonders „am Herzen“: Mit der Verbesserung und Etablierung so genannter „Recommender Systeme“ will die Informatikerin eine einfachere und effizientere Nutzung sozialer Medien ermöglichen. Etwa 4 Milliarden Tweets umfasst der „Untersuchungsgegenstand“ von Eva Zangler in den Datenbanken am Institut für Informatik im Moment. Etwa ein Prozent der Tweets sind frei zugänglich und können „gecrawlt“ werden. Sie bilden mit ihren jeweiligen Informationen wie etwa Hashtags und Links die Grundlage für verschiedene Untersuchungen, die von User-Reaktionen auf gehackte Profile bis hin zur Häufigkeit der Verwendung von Wikipedia-Links reichen. Links: Forschungsgruppe Datenbanken und Info

  • ZfW_024 - Abfall

    17/12/2015

    „Duell“ um die Kläranlage: Michael Meirer, MSc vom Institut für Infrastruktur der Uni Innsbruck beschäftigt sich mit Abfall- und Ressourcenmanagement und forscht in seinem aktuellen Projekt an der Schnittstelle zwischen Abwasser und Abfall. Bioabfall und entsprechend aufbereiteter Restabfall sind Hoffnungsträger in der Verbesserung von Biogaserzeugung in Kläranlagen. In „Zeit für Wissenschaft“ spricht der Wissenschaftler über Herausforderungen in der Abfallbehandlung, sinnvolles Mülltrennen und Potenziale der alternativen Bio-Energieerzeugung. Österreich, Deutschland und die Schweiz werden immer wieder als „Mülltrenn-Weltmeister“ bezeichnet. Getrennt gesammelter, „reiner“ Bioabfall ist ein wichtiges Gut für verschiedene umweltschonende Einsatzmöglichkeiten. Dennoch: Der Anteil biogener Stoffe im Restmüll beträgt bis zu 40 Prozent. Michael Meirer arbeitet an aufwändigen Verfahren, um diese wertvollen organischen Stoffe aus dem Restmüll zurückzugewinnen. Links: Michael Meirer Abfallbehandlung und Ressource

  • ZfW_023 - Elektronische Archivierung

    22/10/2015

    Günther Mühlberger ist Germanist und Leiter der Gruppe für Digitalisierung und Elektronische Archivierung (DEA) an der Uni Innsbruck. Seit mehr als zehn Jahren sucht der Wissenschaftler in internationalen, interdisziplinären Projekten nach Möglichkeiten, historische Texte und Schriften elektronisch durchsuchbar zu machen. Dieser Ansatz geht über ein „Einscannen“ weit hinaus und bringt für Mühlberger einen Paradigmenwechsel in den Geisteswissenschaften mit sich: Nicht nur die Datenlage ändert sich, sondern auch die Forschungsinstrumentarien. In „Zeit für Wissenschaft“ erzählt er über seine Arbeit an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Naturwissenschaften. „Die Maschine wird gefüttert und lernt“: Auf dem Gebiet der Texterkennung spielt maschinelles Lernen eine zentrale Rolle und macht es möglich, historische Texte gezielt nach Stichworten zu durchsuchen. Während Mühlberger in einem vergangenen Projekt beispielsweise 10.000.000 Zeitungsseiten in Frakturschrift mit OCR-Erkennung erfasste, zielt „Transkribus“

  • ZfW_022 - Leben im Eis

    07/10/2015

    Für viele Menschen mag es überraschend klingen, aber Schnee und Eis stellen den Lebensraum für zahlreiche hochsensible Mikroorganismen dar. Die Limnologin Birgit Sattler beschäftigt sich mit diesen „extremen“ Bakterien, Viren und Algen, die sich an extreme Lebensbedingungen angepasst haben. Dabei arbeitet die Forscherin des Instituts für Ökologie der Uni Innsbruck häufig im Feld und ist dem mikrobiellen Leben nicht nur in den Gletschern und Gletscherhöhlen der nahegelegenen Alpen, sondern auch in den Eiswüsten der Arktis und Antarktis auf der Spur. Die Anpassungsfähigkeit an niedrige Temperaturen, Nährstoffknappheit und wenig Licht machen Mikroorganismen im Eis zu interessanten „Forschungsobjekten“ im Hinblick auf pharmazeutische oder medizinische Entwicklungen. In „Zeit für Wissenschaft“ erzählt Dr. Birgit Sattler über ethische Herausforderungen, ihre Arbeit am körperlichen und psychischen Limit, potenzielles Leben im All und Teddybären im Eis. Links: Birgit Sattler Lake and Glacier Ecology Research Grou

  • ZfW_021 - Holz

    23/09/2015

    Der Leiter des Instituts für Konstruktion und Materialwissenschaften, Michael Flach, beschäftigt sich mit Potenzialen eines faszinierenden Baustoffs, der wie kein anderer die Geschichte der Menschheit begleitet: Holz. Der zeitlose Baustoff steht im Mittelpunkt des Forschungsinteresses des Wissenschaftlers und ist nicht nur vielfältig einsetzbar, sondern auch ein wichtiger Hoffnungsträger im Hinblick auf das Thema Klimaschutz. Diese Ausgabe wird von einer kleinen audiosvisuellen Reportage (Pageflow) begleitet: http://zeit.pageflow.io/holz Michael Flach sucht mit seinem Team nach ressourcenschonenden, effizienten und auf den ersten Blick ungewöhnlichen Einsatzmöglichkeiten für Holz. Neben der Anwendung von Holzkonstruktionen in gebogenen bzw. runden Bauweisen sind zum Beispiel auch Badewanne und Waschbecken im Hause Flach aus Holz. Außerdem nennt der Ingenieur ein 100m2-Baumhaus sein Eigen. Links: Michael Flach Arbeitsbereich für Holzbau Experimentalgelände in Cantercel / Frankreich

  • ZfW_020 - Finanzstrafrecht

    18/08/2015

    „Zeit für Wissenschaft“ wagt sich in die Rechtswissenschaften: Andreas Scheil ist Professor für Finanz- und Wirtschaftsstrafrecht am Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie und berichtet über sein komplexes Arbeitsfeld. Stichworte wie etwa „Steuerhinterziehung“ und „Selbstanzeige“ sind auch für Laien aufgrund der medialen Berichterstattung sehr präsent, Scheil gibt Einblicke in die rechtswissenschaftlichen Hintergründe dieser „Dauerbrenner“. Nachdem es zunächst nur ein Zufall war, der Andreas Scheil zum Jus-Studium geführt hatte, erkannte der Rechtswissenschaftler sehr schnell, dass er eine richtige Entscheidung getroffen hatte. Scheil geht seiner Arbeit als Wissenschaftler und Strafvertreidiger im komplexen, aber spannenden Feld des Finanz- und Wirtschaftsstrafrechts mit großer Leidenschaft nach – weit abseits eines „trockenen“ Fachs. Links: Andreas Scheil Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie

  • ZfW_019 - Lampedusa

    13/07/2015

    „Wie lebt man auf Lampedusa?“ – auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage bereiste der Ethnologe Gilles Reckinger in den letzten Jahren die süditalienische Insel. Sein Ziel: Abseits der in Mitteleuropa dominanten Berichterstattung zu verstehen, wie sich das Leben auf dieser kleinen Insel sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für die ankommenden Bootsflüchtlinge gestaltet. Der Professor für Interkulturelle Kommunikations- und Risikoforschung spricht in „Zeit für Wissenschaft“ über seine Forschung im gesellschaftspolitischen Brennpunkt. In dem Folgeprojekt „Bitter Oranges“ beschäftige sich Reckinger vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie mit einem „neuen Gesicht der Sklaverei“. Afrikanische Erntearbeiter, die meist als Bootsflüchtlinge über die Insel Lampedusa nach Europa kamen, arbeiten als Tagelöhner unter Bedingungen extremer Ausbeutung beispielsweise bei der Orangen-Ernte in Kalabrien. Links: Gilles Reckinger Projekt und Ausstellung: Bitter Oranges Buch: L

  • ZfW_018 - Textilchemie

    18/06/2015

    „Zeit für Wissenschaft“ zu Besuch am Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn. Das Institut ist nicht in Tirol, sondern in Vorarlberg angesiedelt, da sich dort ein Großteil der textilverarbeitenden Betriebe Österreichs befindet. Inmitten dieses Industriezweiges arbeitet Thomas Bechtold mit seinem etwa 20-köpfigen Team an zahlreichen Projekten im Bereich der Formung, Verarbeitung und Anwendung von Textilfasern. Dabei versucht der Institutsleitern und Professor für angewandte Chemie und Textilchemie einen Spagat zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung. Textilien sind und können viel mehr, als häufig vermutet wird. Trotz hoher Festigkeiten bleiben sie dennoch formbar, was sie nicht zuletzt im Baubereich für eine interessante, leichtere Alternative zu Metallen werden lässt. Auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen kommt „klugen“ Textilien eine immer größere Bedeutung zu: In der Pflege älterer Menschen ist der Einsatz von mit Sensoren ausgestatteten Stoffen (etwa Bettwäs

  • ZfW_017 - Musik im Nationalsozialismus

    03/06/2015

    Musik verstärkt Gefühle - eine Eigenschaft, die auch zu einer missbräuchlichen Verwendung führen kann, wenn sie beispielsweise als Trägerin ideologischer Inhalte eingesetzt wird. Der Musikwissenschaftler Dr. Kurt Drexel beschäftigt sich mit Musik als zentralem Instrument der nationalsozialistischen Propaganda am Beispiel des „Reichsgaues“ Tirol / Vorarlberg zwischen 1938 und 1954. Dem Musizieren wurde zur Zeit des Nationalsozialismus eine große Bedeutung beigemessen. Aber welchen Beitrag konnte Musik zu Bildung einer „nationalsozialistischen Identität“ leisten? Nach dem „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland im Frühjahr 1938 wurde unmittelbar mit der Einrichtung des Reichgaues Tirol-Vorarlberg begonnen. Diese „Umstrukturierung“ im Sinne der NS-Ideologie betraf alle gesellschaftlichen Bereiche und führte auch zu einer umfassenden Überwachung des Kulturlebens. Kurt Drexel untersucht, wie diese ideologische Aufladung der Musik so „erfolgreich“ gelingen konnte und wie mit eindeutig konnotierten Musikstüc

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