Sounds!

Informações:

Sinopsis

Neue Musik entdecken, täglich mit SRF 3: Die «Sounds!»-Crew mit Andi Rohrer, Matthias Erb und Luca Bruno präsentiert das volle Programm in Sachen Indie, Alternative und Underground von Indie-Rock, Pop über Electro, Hip Hop, Dubstep, Chillwave bis zu Folk, Punk und Singer/Songwriter. Im Radio Montag bis Freitag von 22.00 Uhr bis Mitternacht und jederzeit im «Sounds!»-Podcast.

Episodios

  • Claud «Super Monster»: Eindrückliches Debut

    Claud «Super Monster»: Eindrückliches Debut

    16/02/2021 Duración: 01h46min

    Claud – mit vollem Namen Claudia Jeanne Mintz – ist erst 21, aus Brooklyn und landet bereits mit ihrem Debütalbum auf dem neu lancierten Label Saddest Factory von Folk-Queen Phoebe Bridgers. «Super Monster» ist eine witzige, ehrliche Selbstfindungsplatte mit klassischen Bedroom Pop-Songs, die sich nicht allzu ernst nehmen, aber dank überschwänglichen Refrains lange hängen bleiben. Wer Haim oder Christine And The Queens mag, wird auch Claud ins Herz schliessen.

  • Sounds! Album der Woche: Virginia Wing «Private Life»

    Sounds! Album der Woche: Virginia Wing «Private Life»

    15/02/2021 Duración: 01h46min

    Privatleben hatten wir in den letzten zwölf Monaten weiss Gott mehr als genug. Das englische Electro Trio Virginia Wing hat seinen Lockdown genützt, um ein paar private Probleme anzugehen. «Ive got issues to address/ and habits to change», singt Alice Merida Richards zu üppigen Post Punk Melodien und verarbeitet so musikalisch ihre Depressionen und Angstzustände. Im Interview erklärt sie uns, warum Manchester so viel besser ist als London und wie die Schweizer Band Kleenex ihr Leben verändert hat.

  • Immer wieder sonntags: Die Sounds!-Highlights der Woche

    Immer wieder sonntags: Die Sounds!-Highlights der Woche

    14/02/2021 Duración: 01h50min

    Im Gegensatz zum Terminchaos an der Ski-WM in Cortina lief im Sounds! auch diese Woche wieder alles nach Plan: Neue Alben, neue Songs – und die Highlights gibt's jetzt ein zweites Mal. Mit dabei: Folk-Rock von The Staves, Sommer-Pop von Sun June und ein Indie-Comeback mit Clap Your Hands Say Yeah.

  • Clap Your Hands Say Yeah: Keine Sekunde oder alle Zeit der Welt

    Clap Your Hands Say Yeah: Keine Sekunde oder alle Zeit der Welt

    12/02/2021 Duración: 01h40min

    Damals hippes MP3- und Musikblog-Phänomen, heute weitgereist und wettergegerbt: Skurril aber eingängig wie eh und je verhandelt CYHSY auf «New Fragility» den Zerfall einer Welt, die wir einst kannten. Hadern mit Vergangenheit, Verantwortung, Zukunft - das ist Traumatherapie für alle post-2020 und speziell jene Ü-40. Sofern man seine Stimme erträgt.

  • Folk, Fundstücke und Vögel: Diese Musik bewegt das UK im Lockdown

    Folk, Fundstücke und Vögel: Diese Musik bewegt das UK im Lockdown

    11/02/2021 Duración: 01h48min

    Weil die grossen Bühnen stumm bleiben trumpfen kleine Do It Yourself-Produktionen, spontane Projekte und wilde Experimente auf. London-Redaktor Hanspeter «Düsi» Kuenzler sortiert die neuste Musik, die England bewegt: Cathal Coughlan, Mush, Black Country, New Road, Dry Cleaning oder Anrimeal.

  • The Staves «Good Woman»: Viel mehr als nur eine M-Budget-Variante von Haim

    The Staves «Good Woman»: Viel mehr als nur eine M-Budget-Variante von Haim

    10/02/2021 Duración: 01h45min

    Sechs lange Jahre ist es her, seit das britische Schwestern-Trio Jessica,Camilla und Emily Staveley-Taylor zum letzten Mal einen Langspieler veröffentlicht hat. Gründe für die lange Absenz sind altbekannte (Schreibblockaden), aber auch traurige (der unerwartete Tod ihrer Mutter Jean). Mittlerweile sind die Batterien aber wieder aufgeladen. Letzten Freitag erschien ihr drittes Album «Good Woman». Darauf experimentieren die drei Schwestern mit neuen Instrumenten und einer viel breiteren Soundpalette als zuvor. Entzückend!

  • Sun June «Somewhere»: Sehnsuchtspop aus Texas

    Sun June «Somewhere»: Sehnsuchtspop aus Texas

    09/02/2021 Duración: 01h46min

    «Everything I had, I want it back», singt Laura Colwell mit wunderbar verhauchter Stimme im Refrain des besten Songs auf dem zweiten Album des Quintetts aus Austin. Sun June zelebrieren ihre Sehnsucht nach den guten alten Zeiten (vor Corona?). Das aufregende Leben findet woanders statt: in Manhattan, in LA, in New Orleans. «Regret Pop» nennt die Band ihren Sound und erträumt sich andere Identitäten und andere Lebensräume. Intimer, melodramatischer, meditativer Dream Pop, der bei aller Melancholie auch tröstet.

  • Sounds! Album der Woche: The Weather Station «Ignorance»

    Sounds! Album der Woche: The Weather Station «Ignorance»

    08/02/2021 Duración: 01h49min

    «Entschuldigung, aber für mich klingt das wie Joni Mitchell, die über die Musik von The War on Drugs singt», liest man von einem wenig überzeugten Internet-User unter einem der vielen überwältigenden Reviews, die Tamara Lindeman zurzeit für ihr fünftes Album erhält. Dabei ist doch gerade das eines der besten Argumente für dieses Album! Ein Album, für das Lindeman sämtliche Folk-Fesseln der Vergangenheit endgültig ablegen konnte, erzählt uns die in Toronto lebende Musikerin im exklusiven Interview. Fertig aufgenommen wurde «Ignorance» übrigens schon seit 2019. Im Pandemiejahr kümmerte sich The Weather Station stattdessen um den visuellen Auftritt des Albums. Herausgekommen sind ein paar fantastische Videoclips, z. B. zum Song «Robber» . «Ignorance» ist unser Album der Woche – und gibt's jeden Abend ab 22h ein Mal pro Sendung auf CD zu gewinnen. Wer zum richtigen Zeitpunkt anruft, gewinnt.

  • Diese Woche unüberhörbar: Arlo Parks, The Notwist und TV Priest

    Diese Woche unüberhörbar: Arlo Parks, The Notwist und TV Priest

    07/02/2021 Duración: 01h50min

    Es ist unser Album der Woche - und es wird uns wohl noch Jahre beschäftigen: Das Debüt von Arlo Parks ist von vorne bis hinten toll, genau so Indie wie Soul, genau so leicht wie zwingend. Zudem feiern wir die Rückkehr von Deutschlands Indie-Helden The Notwist und intelligenten Krach von TV Priest.

  • TV Priest: England braucht Aufputschmittel

    TV Priest: England braucht Aufputschmittel

    05/02/2021 Duración: 01h41min

    Alles schon gehört: Sowohl den aktuell gehypten «Post Punk» wie auch die Leiden unter Pandemie, Prekariat und Monarchie. Trotzdem bringen TV Priest mit «Uppers» die Überraschung der Woche, vorallem wenn man bedenkt, dass die Band erst 1 (sic!) Konzert gespielt hat. Für Fans von Fontaines D.C., Idles oder Protomartyr (aber auch Editors und Joy Division!). Wer Ende 2019 eine Band gegründet hat, hat so ziemlich Pech gehabt. Zumindest was die Live-Erlebnisse betrifft. Mit nur einer einzigen Show Erfahrung schaffen TV Priest aus London nun das Kunststück, ihr Debütalbum beim US-Indie Sub Pop, einer der weltweit wichtigsten Adressen in Sachen Rockmusik, zu veröffentlichen. Die Band spielt eben auch seit der Schulzeit zusammen, mangels Konstanz und nennenswertem Projektnamen halt einfach nicht offiziell. Bis jetzt: Das Debütalbum «Uppers» besticht durch intelligente und fordernde Lyrics und einen beklemmenden aber kraftvollen Sound.

  • Albertine Sarges: Tanzen, denken, weitertrinken

    Albertine Sarges: Tanzen, denken, weitertrinken

    04/02/2021 Duración: 01h45min

    Die Berliner Künstlerin und Musikerin (u.a. bei Holly Herndon) lädt auf dem Debüt-Album «The Sticky Fingers» zu einer Alles-kann-nichts-muss-Party auf der man zur Querflöte hip abtanzen aber auch mit queer-feministischen Zitaten die Welt neu aufbauen kann - und sie kommt tatsächlich durch damit! Hört mit uns die neuste Musik auf SRF 3.

  • The Notwist: Im Tumult festhalten

    The Notwist: Im Tumult festhalten

    03/02/2021 Duración: 01h46min

    «Vertigo Days» ist nach sieben Jahren ohne Studioalbum der neunte Streich von Deutschlands liebster Indie-Band, The Notwist aus Weilheim, Oberbayern. Ob Punk in den 90ern, Elektro in den 00ern oder jüngst sogar Pop: Die Li-Fi Ästhetik hält das Notwist Universum zusammen - auch in Zeiten höchster Turbulenzen in Sachen Politik und Pandemie. Rechtspopulismus, Black Lives Matter oder Corona: Die letzten Jahre gingen an The Notwist nicht unvertont vorbei. «Gerade weil sich die Umstände so verändert haben, ist es schön zu merken, dass in der Indie-Szene eine so grosse Verbundenheit herrscht weltweit, und man merkt, dass viele Leute da sind, die gleiche Ideen und Ideale teilen,» erklärt Cico Beck die Gastuaftritte auf «Vertigo Days»: Ben Lamar Gay, Saya Ueno von den Tenniscoats oder Juana Molina geben der Platte ganz verschiedene Richtungen. Abwechslungsreich, unvorhersehbar und teilweise anstrengend ist «Vertigo Days» ein Zeitzeugnis, das den Zusammenhalt beschwört und das Chaos als Lebensumstand akzeptiert.

  • Goat Girl: Nicht blöken, sondern träumen

    Goat Girl: Nicht blöken, sondern träumen

    02/02/2021 Duración: 01h46min

    «Wir sind zwar vom Post Punk inspiriert, aber unser Sound ist nicht aggressiv. Wir kämpfen gegen alle Formen von Aggression, gegen Sexismus, Rassismus, Repression», meinen die Londoner Goat Girl zu ihrem zweiten Album «On All Fours». «Natürlich klingen wir anders als auf dem Debut. Damals waren wir sehr jung, zwischen 15 und 17. Inzwischen haben wir andere Ansichten und andere musikalische Vorlieben. Zudem haben wir unsere Instrumente untereinander getauscht, das brachte neue Sound Ideen».

  • Sounds! Album der Woche: Arlo Parks «Collapsed In Sunbeams»

    Sounds! Album der Woche: Arlo Parks «Collapsed In Sunbeams»

    01/02/2021 Duración: 01h48min

    Den Albumtitel hat sie aus dem Roman «On Beauty» von Zadie Smith, im Moment liest sie grad «Mrs. Dalloway» von Virginia Woolf, und ihre Songs seien eigentlich vertonte Gedichte. Statt sich mit Instagram zu beschäftigen, widmet sich die Londoner Singersongwriterin Arlo Parks lieber der Hochkultur. Ihr mit Spannung erwartetes Debut Album erfüllt die hochgesteckten Erwartungen. «Collapsed In Sunbeams» bezaubert mit einem intimen Mix aus Bedroom Pop, Trip Hop und Folksoul. Definitiv ein erstes Highlight der laufenden Saison.